EScience Seminar 2008/EScience-Seminar Unique and Persistent Identifiers

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Contents

Background

An increasing number of scientists use the Internet to link together primary and secondary resources, as well as publications, for various reasons. The required and considerable investments must be protected by assuring that links are unique and persistent, unlike the widely used URLs.

Goal

The seminar will discuss suggestions for a stable reference mechanism and will work out corresponding strategic measures for the Max Planck Society.

The seminar takes place on 27/28 March 2008 at the RZGRechenzentrum Garching, jetzt MPCDF in Garching.

Responsible for content

Daan Broeder (MPIMax-Planck-Institut Nijmegen),
Malte Dreyer (MPDLMax Planck Digital Library)



Contributions

General PIDPersistent Identifer or Identification topics

  • Introduction (Peter Wittenburg (MPIMax-Planck-Institut PL), Slides, 4MB)
  • Identifying objects on the web and beyond (Felix Sasaki (W3CWorld Wide Web Consortium), Slides )
  • Requirements from ISOInternational Organization for Standardization work on PIDPersistent Identifer or Identification's (Sue Ellen Wright (ISOInternational Organization for Standardization), Slides, 3MB)
  • Using the Handle System for managing PIDPersistent Identifer or Identification's (Larry Lannom (CNRICorporation for National Research Initiatives), Slides, 2MB)
  • DOIDigital Object Identifier, what it adds to the handle system. Business Model (Norman Paskin (DOIDigital Object Identifier), Slides, 0.5MB )
  • URNs for digital objects - A service of the German National Library (Christa Schoening-Walter (DNBDeutsche Nationalbibliothek), Slides, 1MB)
  • Requirements for PIDPersistent Identifer or Identification systems (Jens Ludwig (nestor), Slides, 0.4MB )

Update: The slides of the talk that John Kunze wanted to present:

  • N2T + ARK = a viable PIDPersistent Identifer or Identification solution (John Kunze (CDLCommon Data Link), Slides, 0.2MB‎)

MPGMax-Planck-Gesellschaft requirements and issues

  • Primary data registration (Michael Lautenschlager (MPIMax-Planck-Institut M), Slides, 4MB )
  • Requirements for PIDs (Jeff Oegema (MPIMax-Planck-Institut CBG), Slides, 5MB)
  • Integrating Persistent Identifiers in a Distributed Archive Environment (Daan Broeder (MPIMax-Planck-Institut PL), Slides, 4MB)
  • Images as resources: persistent links and parameters (Robert Casties (MPIMax-Planck-Institut WGWork Group), Slides, 0.04MB)
  • On-site summary (Malte Dreyer (MPDLMax Planck Digital Library), Slides, 3MB)


Zusammenfassung

(you can find the English translation below)

Tag 1: General PIDPersistent Identifer or Identification topics

Introduction (Peter Wittenburg, MPIMax-Planck-Institut PL)

Im Zusammenhang mit der Datensintflut in eScienceEnhanced Science-Umgebungen (Primärdaten, Sekundärdaten, Relationen, Aggregationen) gibt Hr. Wittenburg eine Übersicht über die Herausforderungen an persistente Identifizierung von relevanten Daten und Informationen. Dabei betont er auch mögliche unterschiedliche Anforderungen von Nutzer- und Infrastrukturseite („download first vs. cyberinfrastructure as working environment“). Bei zunehmend in das Internet verlagerten kooperativen Forschungsumgebungen ist der Bedarf an besonders vertrauensvollen Umgebungen sehr groß. Als Beispiel werden Infrastrukturprojekte wie CLARIN erwähnt, deren Erfolg auf dem Vertrauen der Partner ineinander basieren. Als grundlegender Aspekt für die Entscheidungen der MPGMax-Planck-Gesellschaft bzgl. PIDPersistent Identifer or Identification sieht Hr. Wittenburg die Beantwortung der Frage, wie groß die Komplexität bzw. die Fehleranfälligkeit ist, die zusätzliche Schichten in einer Web-Architektur mit sich bringen, die ausschließlich das Verwalten von verschobenen und geänderten Referenzen im Web ermöglichen.

  • Die Vortragsfolien von Peter Wittenburg: PDF, 4MB


Identifying objects on the web and beyond (Felix Sasaki, W3CWorld Wide Web Consortium)

Hr. Sasaki präsentiert im Überblick die Grundkonzepte (Ressource-Identifikator-Repräsentation) bzw. die Bausteine der Web-Architektur (Identifikation – Interaktion – Formate). Hr. Sasaki vertritt die Position, dass existierende URIUniform Resource Identifier-Schemas grundsätzlich ausreichend sind für persistente Identifizierung, sofern sie richtig und verantwortungsvoll genutzt werden. Er geht auf häufig gestellte Fragen im URIUniform Resource Identifier Kontext ein und betont, dass der Erhalt bzw. die Persistenz von URIs ein eher soziales als technisches Problem sei. Beispiele für "Persistency Policies" in verschiedenen Organisationen werden präsentiert. Hr. Sasaki unterscheidet für persistente URIs Organisationsmodelle, bei denen entweder zentral alle Repräsentationen in einem Repository abgelegt werden oder durch eine Naming Authority gesteuerte Replikationsmechanismen eingesetzt werden. Weiterhin betont er die Wichtigkeit eines nutzerfreundlichen Ansatz sowie entsprechende Aufklärung und Support der Community. Unter zukünftigen Herausforderungen erwähnt er die persistente Adressierung von Informationsfragmenten, die Internationalisierung von Identifiern sowie die Identifizierung von Objekten und Webservices.

  • Die Vortragsfolien von Felix Sasaki: HTML


Requirements from ISOInternational Organization for Standardization work on PIDPersistent Identifer or Identification's (Sue Ellen Wright, ISOInternational Organization for Standardization)

Aus dem Kontext von Knowledge Organisation und Terminologie-Management Aspekten erläutert Fr. Wright die Problematik von "authoritative resources". Ihre Hauptanforderung liegt darin, "versteckte", noch nicht formalisierte authoritative resources zugänglich zu machen. Die Vielfalt von Konzepten und Begrifflichkeiten erschwert die Arbeit von gemeinsam vorangetriebener persistenter Auszeichnung. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten Wissensquellen wie Thesauri, Metadata Registries, Terminology Databases und Lexical Markup Frameworks ausgebaut werden, um überhaupt eine Basis für Community getriebene Arbeit zu persistenter Identifikation von relevanten Language Resources zu schaffen. Von großer Bedeutung ist die Möglichkeit der Community, auf Terminologie und Konzept-Einträge persistent und eindeuting referieren zu können.

  • Die Vortragsfolien von Sue Ellen Wright: PDF, 3MB


Using the Handle System for managing PIDPersistent Identifer or Identification's (Larry Lannom, CNRICorporation for National Research Initiatives)

Hr. Lannom präsentiert die Vorteile und Funktionalitäten des Handle System als mögliches Resolution System und gibt Hinweise auf aktuelle Erweiterungen. Handle ist in der Lage, verschiedene typisierte Daten aufzulösen. Es besteht aus einem Global Handle Registry und verteilten, lokalen Handle Services, die jeweils auf verschiedenen Sites und Servern verteilt sind. Die eigentliche Handle Auflösung und die Administration des Handle laufen als getrennte Prozesse. Das DOIDigital Object Identifier Konsortium ist zur Zeit der größte Nutzer des Handle Systems, weitere Nutzer wie Los Alamos werden erwähnt. Präfixes für PIDs werden zentral vergeben, Handles selbst können lokal (auch privat) vergeben werden. Die Vergabe und Pflege von Präfixes ist kostenpflichtig (derzeit USD 425 für jeweils zehn Jahre). Geplante Entwicklungen umfassen u. a. eine Type Registry zur Typisierung von möglichen Handle Values.

  • Die Vortragsfolien von Larry Lannom: PDF, 2MB


DOIDigital Object Identifier, what it adds to the handle system. Business Model (Norman Paskin, DOIDigital Object Identifier)

Hr. Paskin beschreibt DOIDigital Object Identifier als eine Anwendung des Handle Systems, die bestimmte weitere Services bietet. DOIDigital Object Identifier fokussiert zurzeit vor allem auf die Anliegen der Publishing Industrie bezüglich Geistigem Eigentum. Es beinhaltet über das Handle-System hinaus ein spezifisches Datenmodell sowie ein Metadaten Management. Die Vergabe von DOIDigital Object Identifier erzeugt im Gegensatz zum Handle System Kosten pro vergebener PIDPersistent Identifer or Identification. Zur Vergabe großer Mengen an PIDs werden zurzeit unterschiedliche Kostenmodelle diskutiert.


URNs for digital objects - A service of the German National Library (Christa Schöning-Walter, DNBDeutsche Nationalbibliothek)

Durch gesetzliche Auflagen (z.B. Pflichtexemplargesetz) obliegt der DNBDeutsche Nationalbibliothek besondere Verantwortung bezüglich persistenter Auszeichnung von heterogenen Online-Ressourcen. Die DNBDeutsche Nationalbibliothek hat sich mit anderen nationalen Bibliotheken Europas für den Standard URNUniform Resource Name entschieden, als Namespace Identifier agiert die National Bibliography Number (NBN). Der NBN-Resolver liefert alle möglichen Locations einer Ressource. Digitalisate werden auf Objekt- und Scan-Ebene identifiziert. Auch Fr. Schöning-Walter adressiert die offenen Fragen von Granularität und Authentizität bei dynamisch veränderten Contents.

  • Die Vortragsfolien von Christa Schöning-Walter: PDF, 1MB


Requirements for PIDPersistent Identifer or Identification systems (Jens Ludwig, Nestor-Projekt)

Hr. Ludwig stellt die Sicht des Nestor-Projekts im Rahmen von Aspekten der Langzeitarchivierung und PIDs vor, mit der sich eine Arbeitsgruppe im Nestor-Projekt beschäftigt. Als Beispiel für aktuelle Probleme stellt er die Zusammenführung von zwei bibliotheksorientierten Institutionen (RLGResearch Libraries Group, OCLCOnline Computer Library Center) vor, bei der die Identifikatoren durch die Zusammenführung teilweise ihre Gültigkeit verloren haben. Weiterhin führt Hr. Ludwig an, dass derzeit häufig bei Harvesting-Vorgängen die vergebene PIDPersistent Identifer or Identification nicht mitgeführt wird und hiermit nicht nachnutzbar verfügbar ist. Im Rahmen des Nestor-Projekts wird derzeit die Verwendung des „N2T“-Services der California Digital Library getestet. Innerhalb des Nestor Kriterienkatalogs für PIDs werden drei Hauptaspekte genannt: Vertrauenswürdige Zusage des PIDPersistent Identifer or Identification Providers, Zusammenarbeit zwischen dem PIDPersistent Identifer or Identification Provider und der nutzenden Organisation, Authentizitäts-Prüfungen. Weiterhin wird im Vortrag das australische PILIN-Projekt erwähnt, das eine eigene PIDPersistent Identifer or Identification Infrastruktur aufgebaut hat.


Tag 2: MPGMax-Planck-Gesellschaft requirements and issues

Primary data registration (Michael Lautenschlager, MPIMax-Planck-Institut Meteorologie)

Das World Data Center Climate nutzt DOIs und URNs für seine Primärdaten Sets, TIBTechnische Informationsbibliothek Hannover fungiert als nicht-kommerzielle DOIDigital Object Identifier Registration Agency, das WDCCWorld Data Center for Climate fungiert als Publication Agent und ist verantwortlich für Speicherung, Pflege und Evaluierung der Inhalte. Hr. Lautenschlager erläutert tägliche Nutzungsszenarien und Policies: Die Versionierung ist durch Policies festgeschrieben (jede Änderung nach DOIDigital Object Identifier-Vergabe erzeugt ein neues Objekt). Das DOIDigital Object Identifier System bietet eine einfache Möglichkeit für Wissenschaftler, einen Artikel mit dem zugehörigen Datensets zu verknüpfen. Die Qualitätskontrolle der Primärdaten beinhaltet semantische (Modell/Publikation) und syntaktische (Metadata) Kontrolle der Daten. Als Publication Agent wünscht sich das WDCCWorld Data Center for Climate noch eine Möglichkeit zum echten Peer Review seiner Primärdaten, da zurzeit lediglich eine interne Angabe zur Freigabe der Daten durch den Autor vergeben werden kann. Bezüglich der Granularität von Daten orientiert man sich an der Publikationsebene bzw. -Struktur des Bibliothekskatalogs der TIBTechnische Informationsbibliothek Hannover. PIDs werden nur auf Experimentebene vergeben, darunter sind feingranulare Entitäten möglich, die aber aus Kostengründen nur im Archiv ohne PIDPersistent Identifer or Identification gelagert werden. Die Nutzer erreichen über den TIBTechnische Informationsbibliothek Order Katalog und eingeschränkte Metadaten das lokale Archiv, und können dort bei Bedarf weitere Metadata abrufen. Hr. Lautenschlager weist darauf hin, dass für die Publikation von Datensets im Zuge einer Artikelpublikation (Good Scientific Practice) andere Granularitätsebenen wichtig sind als für die darauf aufbauenden wissenschaftlichen Forschungen.

  • Die Vortragsfolien von Michael Lautenschlager: PDF, 4MB


Integrating PIDs in a Distributed Archive Environment (Daan Broeder MPIMax-Planck-Institut for Psycholinguistics)

Das europäische DAM-LR Projekt wurde beschrieben, in welchem einer der Stützpfeiler der aufgebauten Föderation von Sprachressource-Archiven ein gemeinsames PIDPersistent Identifer or Identification System ist. DAM-LR brauchte ein System, das auf einem stabil und performant funktionierendem Resolutions-Mechanismus basiert, denn das Projekt wollte nicht selbst Software in diesem Bereich entwickeln. Einige Aspekte von PIDs wurden diskutiert, die mit dem Gebrauch von PIDs für Sprachressourcen und dem Zugang zu Kopien zusammenhängen. So kann man z.B. nicht für jedes Attribut in einem Lexikon eine externe PIDPersistent Identifer or Identification registrieren, sondern muss dies über Part-Identifier lösen. Die Granularität muss derart sein, dass jede Ressource referenziert werden kann, ihre internen Bausteine jedoch über einen Part-Zusatz. Ein anderer Aspekt ist die Frage nach der Sicherheit des Managments von Remote-Zugriffen auf die PIDPersistent Identifer or Identification Einträge, wenn sich die URIUniform Resource Identifier einer Kopie verändert.

  • Die Vortragsfolien von Daan Broeder: PDF, 4MB


Requirements for PIDs (Jeff Oegema, MPIMax-Planck-Institut CBG)

Hr. Oegema beschreibt den internen Workflow (Analysen, Tools) sowie generierte Datentypen und -Formate am Institut. Die Arbeitsschritte des Wissenschaftlers werden beschrieben. Die Nutzung proprietärer Formate ist innerhalb dieses Anwendungsszenarios nicht vermeidbar (z.B ZEISS Meta Imaging System). Als größte Herausforderung beschreibt Hr. Oegema das interne Daten-Management sowie die Etablierung von Standards. Dabei treten offene Fragen zu Granularität, Timing, Zugriffsbeschränkungen sowie Metadatenverarbeitung und -beschreibung auf.

  • Die Vortragsfolien von Jeff Oegema: PDF, 5MB


Images as resources: persistent links and parameters (Robert Casties, MPIMax-Planck-Institut WGWork Group)

Als wichtige Anforderung an PIDPersistent Identifer or Identification Systeme werden zusätzlich Browser- und Google-Kompatibiltät genannt. Im Fall DigiLib, einer am MPI-WGWork Group entwickelten Software zur Dissemination großer Bilddateien, liegt eine Herausforderung darin, dass auch dynamische Parameter zur Beschreibung einer Bildregion oder eines Ausschnitts persistierbar beschrieben werden müssen und in diesem Zusammenhang etablierte Standards fehlen. Weiterhin treten Anforderungen zu unterschiedlichen Nutzerrechten auf verschiedenen Granularitätsebenen der Ressource auf. Hr. Casties betont die Wichtigkeit nicht nur der Persistenz der Ressource, sondern auch des hierfür eingesetzten Services.


Summary

Day 1: General PIDPersistent Identifer or Identification topics

Introduction (Peter Wittenburg, MPIMax-Planck-Institut PL)

Regarding the Flood of data in eScienceEnhanced Science environments (primary data, secondary data, relations, aggregations) Mr. Wittenburg provided an overview of challenges for persistently identifying relevant data and information. He emphasized possible differences in requirements from the point of view of users as opposed to infrastructure providers („download first vs. cyberinfrastructure as working environment“). With the increase in usage of internet based cooperative research environments the demand for trustworthy environments increases, too. The infrastructure project CLARIN is one example in which its success is based on the mutual trust of the partners. According to Mr. Wittenburg a fundamental aspect for the decision of the MPGMax-Planck-Gesellschaft with respect to PIDs is the complexity and error rate added by the additional layers in a web architecture, that exclusively allow for the management of moved or altered references on the web.


Identifying objects on the web and beyond (Felix Sasaki, W3CWorld Wide Web Consortium)

Mr. Sasaki presents an overview of basic concepts of resource identifier representations and building blocks of the web architecture (identification, interaction, formats). He holds the view that the existing URIUniform Resource Identifier schemas are sufficient for persistent identification, as long as they are used correctly and in a responsible way. Mr. Sasaki accounts for frequently asked questions in the URIUniform Resource Identifier context and emphasizes that the preservation and persistence of URIs is rather a social than a technical problem. Examples for "Persistency Policies" in different organizations are presented. With respect to organizational models he distinguishes between those in which all representations are stored in one central repository and those in which Naming Authorities are used to control replication mechanisms. Furthermore, he emphasizes the importance of a user friendly approach and a corresponding education and support of the community. Among the challenges to come he mentions the persistent identification of information fragments, the internationalization of identifiers, and the identification of objects and web services.

  • Felix Sasaki's slides: HTML


Requirements from ISOInternational Organization for Standardization work on PIDPersistent Identifer or Identification's (Sue Ellen Wright, ISOInternational Organization for Standardization)

Out of the context of Knowledge Organization and Terminology Management Aspects Ms. Wright illustrates the problem of "authoritative resources". Her main request is to grant access to hidden, non-formalized authoritative resources. The multitude of concepts and terminologies hampers the progress of persistent identification. In order to generate a basis for community driven work on persistend identification of relevant Language Resources, knowledge resources like thesauri, metadata registries, terminology databases, and lexical markup frameworks should be developed and extended. It is of great importance for the community to be able to refer persistently and unambiguously to entries in terminologies and concepts.


Using the Handle System for managing PIDPersistent Identifer or Identification's (Larry Lannom, CNRICorporation for National Research Initiatives)

Mr. Lannom presents the advantages and functionalities of the Handle system as possible resolution system and details current extensions. The Handle system is able to resolve differently typed data. It consists of a global Handle registry and distributed, local Handle services, which are located at various sites and servers. The actual Handle resolution and the administration of the Handle are two separate processes. The DOIDigital Object Identifier consortium is currently the largest user of the Handle system; other users, like Los Alamos are named. Prefixes for PIDs are assigned centrally while Handles themselves can be assigned locally (even privatly). The allocation and maintenance of prefixes currently costs USD 425 per period of ten years. Planned developments are -- among others -- a Type Registry for typing of possible Handle values.


DOIDigital Object Identifier, what it adds to the handle system. Business Model (Norman Paskin, DOIDigital Object Identifier)

Mr. Paskin describes DOIDigital Object Identifier as a Handle system application which offers additional services. DOIDigital Object Identifier focuses currently mainly on requirements of the publishing industry with regard to intellectual property. It comprises a specific data model as well as metadata management facilities which extend the Handle system. In contrast to the Handle system the allocation of DOIs generates costs per allocated PIDPersistent Identifer or Identification. For the allocation of big amounts of PIDs different cost models are currently being discussed.


URNs for digital objects - A service of the German National Library (Christa Schöning-Walter, DNBDeutsche Nationalbibliothek)

Legal obligations (e.g. the Pflichtexemplargesetz) put particular responsibilities on the German National Library (DNBDeutsche Nationalbibliothek) with regard to persistent identification of heterogenous online-resources. Therefore, the DNBDeutsche Nationalbibliothek, together with other European national libraries, chose to use the URNUniform Resource Name standard with the National Bibliography Number (NBN) as namespace identifier. The NBN-resolver delivers all possible locations of a resource. Digitized works are identified on an object level and on a scan level. Ms. Schöning-Walter also addresses open questions with respect to granularity and authenticity of dynamically changed contents.

  • Christa Schöning-Walter's slides: PDF, 1MB


Requirements for PIDPersistent Identifer or Identification systems (Jens Ludwig, Nestor-Projekt)

Mr. Ludwig presents the view of the nestor project on aspects of long-term archiving and PIDs, which is the topic of a special working group in the nestor project. He uses the merging of two library oriented institutions (RLGResearch Libraries Group and OCLCOnline Computer Library Center) as an example in which a part of their identifiers lost their validity due to the merging. Mr. Ludwig adds that PIDs are often not exported during harvesting processes, so that these references are not valid anymore for further use. In the course of the nestor project the N2T service of the California Digital Library is currently being tested. nestor lists three main criteria for PIDs: trustworthy covenant of the PIDPersistent Identifer or Identification provider, collaboration between the PIDPersistent Identifer or Identification provider and the participating organizations, and authenticity verification. Mr. Ludwig also mentions the Australian PILIN project which built its own PIDPersistent Identifer or Identification infrastructure.


Day 2: MPGMax-Planck-Gesellschaft requirements and issues

Primary data registration (Michael Lautenschlager, MPIMax-Planck-Institut Meteorologie)

The World Data Center Climate (WDCCWorld Data Center for Climate) uses DOIs and URNs for its primary datasets in a setup in which the TIBTechnische Informationsbibliothek Hannover acts as a non-commercial DOIDigital Object Identifier Registration Agency and the WDCCWorld Data Center for Climate operates as Publication Agent and is responsible for storage, maintenance and evaluation of contents. Mr. Lautenschlager explaines common usage scenarios and policies: e.g. versioning is fixed by policies so that all changes to existing objects after allocation of a DOIDigital Object Identifier create new objects. The DOIDigital Object Identifier system offers a simple possibility for scientists to link articles to the corresponding datasets. The quality assessment of primary data consists of semantic (model/publication) and syntactic (metadata) control of data. As Publication Agent the WDCCWorld Data Center for Climate wishes for a possibility for true Peer Review of its primary data because currently only an internal statement on the release of the data by the author ("quality flag: approved by author") can be assigned. Regarding the granularity of data the WDCCWorld Data Center for Climate is geared to the publication level and structure of the library catalog of the TIBTechnische Informationsbibliothek Hannover. PIDs are only allocated on the level of experiments, but more fine-grained entities are possible. However, for economic reasons these entities are stored in the archive without PIDs. Users access the local archiv via the TIBTechnische Informationsbibliothek Order Catalog and constrained metadata sets, from where they can access more metadata. Mr. Lautenschlager points out that for the publication of datasets in the course of an article publication (following good scientific practice) other levels of granularity are important than for the scientific research based on it.


Integrating PIDs in a Distributed Archive Environment (Daan Broeder MPIMax-Planck-Institut for Psycholinguistics)

Mr. Broeder describes the DAM-LR project, in which the federation of language-resource archives participating in DAM-LR builds upon a common PIDPersistent Identifer or Identification system. DAM-LR needed a system that is based on a stable and high-performance resolution mechanism because the project did not intend to develop software in this field. Mr. Broeder discussed some aspects of PIDs which were related to their usage for language-resources and the access to copies, e.g. one cannot assign PIDs to all attributes in a lexicon, but has to do this by part-identifiers. The granularity has to allow that every resource can be referenced and that its internal building blocks can be referenced by a part addendum. Another aspect is the security of the management of remote-access to PIDPersistent Identifer or Identification entries, in case the URIUniform Resource Identifier of a copy changes.


Requirements for PIDs (Jeff Oegema, MPIMax-Planck-Institut CBG)

Mr. Oegema describes the internal workflow (analyses, tools) as well as data types and formats generated at the institute and portrays some work steps of a scientist. He explains that the usage of proprietary formats in these scenarios is unavoidable (e.g. ZEISS Meta Imaging System). The establishment of standards and the internal data management are the biggest challenges. In this context open questions arise that relate to granularity, timing, access control, as well as metadata processing and description.


Images as resources: persistent links and parameters (Robert Casties, MPIMax-Planck-Institut WGWork Group)

Mr. Casties explains that one important requirement for PIDPersistent Identifer or Identification systems is to be compatible with browsers and Google. In the case of DigiLib, a software for the dissemination of big image files developed at the MPI-WGWork Group, the challenge lies in the fact that also dynamic parameters for the description of an image region or a section of the image have to be described persistently and that there are no established standards to do so. Further challenges are different access rights on different levels of granularity of the resource. Mr. Casties emphasizes the importance not only of the persistence of the resource, but also of the corresponding services deployed for this purpose.